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Zahnsanierung in ITN

Zahnsanierung in ITNBei der Behandlung in Intubationsnarkose (INT) wird durch einen Narkose-Arzt eine vollständige, "zentrale" Anästhesie vorgenommen. Der Patient atmet in der Regel selbstständig, ist aber in einem tiefen, schlafähnlichen Bewustseinszustand. Dies erlaubt die Durchführung von zahnärztlichen Behandlungen und Operationen, ohne daß der Patient diese Maßnahme bewußt wahrnimmt. Die Anwendungsgebiete von zahnärztlichen Behandlungen und Operationen in ITN sind vielfältig.

  1. Behandlung von geistig behinderten Patienten
    Hier werden in unserer Praxis Gesamt-Sanierungen der Gebisse in ITN durchgeführt. Diese umfassen alle anfallenden zahnärztlichen Maßnahmen und Operationen, die in der Regel in einer Sitzung erfolgen. Hier übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten der Narkose.
  2. Behandlung von Angstpatienten
    Zahlreiche Patienten haben eine erhebliche Angst vor zahnärztlichen Behandlungen entwickelt, die sich immer noch gesteigert hat und die nicht zuläßt, daß sie sich einer zahnärztlichen Behandlung unterziehen. Häufig können diese Patienten dennoch durch Geduld und Behandlungsführung in lokaler Anästhesie behandelt werden. Sollte dies nicht möglich sein, so ist auch hier die ITN eine sehr gute Möglichkeit, zahnärztliche Behandlungen und-Sanierungen durchzuführen. Später können dann meist kleinere Maßnahmen auf dem herkömmlichen Weg der lokalen Anästhesie vorgenommen werden.
  3. Größere Operationen
    Die Implantation von vielen Implantaten oder die Entfernung von 4 Weisheitszähnen in einer Sitzung lassen sich in der Regel nicht in Lokalanästhesie durchführen. Auch hier liegt ein Einsatzgebiet der Inkubationsnarkose. Diese Kosten der INT fallen aber nicht in den Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen.

Folgende Merkmale gelten für die Behandlung in ITN in unserer Praxis:

  1. Die Behandlung erfolgt ambulant. Nach einer 1-2stündigen Ruhezeit kann der Patient in der Regel mit einer Begleitperson unsere Praxis verlassen. Zur Vorbereitung der ITN muß der Patient seinen Hausarzt aufsuchen (ca. 3-4 Tage vor dem Eingriff), um sich auf Narkosefähigkeit hin untersuchen zu lassen. Vor dem Eingriff darf der Patient mindestens 6 Stunden nicht essen und trinken (nüchtern bleiben).
  2. Die Narkose wird in unserer Praxis durch Frau Rühl durchgeführt, die als Anästhesistin niedergelassen ist und über viel Erfahrung in ambulanter Narkose verfügt.
  3. Die Kosten der Narkose werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, wenn eine unabdingbare medizinische Indikation vorliegt (z.B. mangelhafte Kooperation der Patienten auf Grund geistiger Behinderung). In allen anderen Fällen, in denen auch eine lokale Anästhesie möglich wäre, werden die Kosten der Narkose seit dem 01.01.04 nicht mehr übernommen.

Auskunft gibt die Praxis, fragen Sie Dr. Johannes Teiser

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